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Unterlegen und trotzdem nahe am Sieg

Beinahe hätte es einen Lucky Punch für die Saldenburger Kicker in der Ferne gegeben. Zwar trennte man sich nach 90 Minuten mit 1:1 Unentschieden, aber das spielte nicht wirklich den Spielverlauf wider. Die Gastgeber zeigten während des ganzen Spiels die bessere Spielanlage und Saldenburg war vorwiegend mit Verteidigungsarbeit bei schwül warmen Temperaturen beschäftigt. Kreuzberg hatte Mitte der ersten Halbzeit eine Reihe von guten Möglichkeiten, welche aber meistens aus der zweiten Reihe abgefeuert wurden. Konnten die Hausherren doch mal gefährlich in die Box vordringen, stand ihnen mit dem herausragenden SVS-Goalie Behringer Jonas eine Wand vor der Brust, der sich an diesem Tag nur schwer überwinden ließ.

Trotz des Chancenwuchers der SG Kreuzberg/Freyung II hatte Saldenburg die beste Torchance im ersten Durchgang. Behringer Lukas schlug einen weiten Ball auf Bumberger Andreas, der sich das Leder um den Torwart legte und nur knapp am Torerfolg scheiterte. Die zweite Chance für die Dreiburgenländer hatte Feichtmeier auf dem Fuß, als er sich aus knapp 25 Metern ein Herz fasste und entschlossen abzog. Sein Schuss landete statt im Netz nur auf dem Netz und deshalb wurden torlos die Seiten gewechselt.

Halbzeit!

Mit der Null im Rücken beschritt man das Spielfeld für die zweiten 45 Minuten. Wer dachte, dass sich die SVS-Elf nur steigern könne, der sah sich getäuscht. Man spielte den gleichen Stiefel wie auch schon im ersten Abschnitt und die SG-Hintermannschaft hätte sich bei den Temperaturen durchaus auf die faule Haut legen können, da bis auf ein paar Ecken des SVS keine nennenswerten Aktionen heraus kamen. Aber auch die Gastgeber taten sich sichtlich schwer beim Toreschießen. Nur unter Mithilfe eines Saldenburgers konnten sie durch einen abgefälschten Schuss den sonst unüberwindbaren und bärenstarken SVS-Keeper überwinden. (70. Min.)

Durch den sehenswertesten Spielzug des ganzen Spiels kam Saldenburg zum schmeichelhaften Ausgleich in der 80. Minute. Ein von der Balleroberung in der eigenen Hälfte bis hin zum Torerfolg ein astreiner Konter, vorgetragen von Behringer Lukas und Torschütze Feichtmeier Nico. Und beinahe hätte sich die Partie noch komplett gedreht, hätte wiederum Behringer Lukas seinen Killerinstinkt ausgepackt und schnörkellos versenkt. In der Schlussminute zeigte er allerdings Nerven, als er alleine vor dem SG-Torwart stand und er die freundliche Einladung der Kreuzberger Verteidigung nicht annahm.

Tore:

1:0 Eisner Michael (75. Min.)
1:1 Feichtmeier Nico (80. Min.)

Aufstellung:

Behringer Jonas - Pauli Siegfried, Gsödl Markus, Bumann Christian - Dullinger Manuel, Behringer Lukas, Frasch Dimitrij, Behringer Johannes, Wasmeier Thomas - Feichtmeier Nico, Bumberger Andreas
Ersatz: Hartl Philipp, Weber Anton, Dullinger Michael, Braumandl Benedikt

   

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