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Saldenburg steht sich selbst im Weg

Am vorletzten Spieltag vor der Winterpause standen sich die zwei Tabellenschlusslichter Saldenburg und Hohenau II im direkten Duell gegenüber. Beide Teams schleppten eine Serie von sechs Niederlagen am Stück mit sich und kassierten Gegentore am laufenden Band. So war die große Frage, wer den Negativtrend beenden konnte. Der Verlierer des Duells musste sich zudem mit dem letzten Tabellenplatz abfinden. Saldenburg, das vor diesem Spieltag noch die rote Laterne mit sich trug, wollte zwingend vermeiden, diese in die Winterpause mitzunehmen und an den Gast aus Hohenau abzugeben.

Das Spiel begann alles andere als gut. Schon in der 3. Spielminute bekam der SV Hohenau II einen Foulelfmeter zugesprochen, nachdem man sich im Strafraum sehr tollpatschig anstellte und den gegnerischen Stürmer in die Zange nahm. Den Elfmeter verwandelte der Schütze sicher. Das gesamte Konzept, lange die Null zu halten, war schnell über den Haufen geworfen, doch zumindest hatte man noch 87 Minuten Zeit, das Gegentor auszubügeln.

Obwohl sich Saldenburg allgemein schwer tut, das Spiel selbst zu gestalten und sich Chancen zu erarbeiten, war man doch im großen und ganzen die aktivere Mannschaft und hatte auch die besseren Abschlüsse. Das 1:1 wollte vor der Halbzeit jedoch nicht mehr fallen.

Halbzeit!

Statt sich hängen zu lassen waren die Zuschauer überrascht vom Blitzstart des SVS in die zweite Halbzeit. Feichtmeier Nico konnte sich über den rechten Flügel mustergültig durchsetzen und zog eine scharfe flache Flanke in den Rücken der Abwehr in Richtung des Elfmeterpunktes. Dort setzte sich der mitgelaufenen Wasmeier Thomas vom Verteidiger ab und hielt den Schlappen drauf, sodass der Ball direkt neben dem linken Pfosten ins Netz ging.

Die Freude war riesig nach zuvor fünf Spielen ohne eigens erzieltes Tor, aber man wollte mehr. Ein Dreier musste her und das mit aller Macht. Saldenburg hatte weitere gute Möglichkeiten in Führung zu gehen, doch sie scheiterten alle knapp am Ziel. Eine Viertelstunde vor Schluss mutierte der vorige Glückpilz zum Pechvogel. Nach einer Standardsituation kam Spielertrainer Bumberger Andreas im Strafraum frei zum Schuss. Sein Schuss wäre ohne Abwehrchance für den Gästekeeper gewesen, doch mit dem aktuellen Saldenburger Glück, stand ausgerechnet der Torschütze zum 1:1, Wasmeier Thomas, in der Schussbahn und vereitelte das Führungstor. Auch in der restlichen Spielzeit gelang trotz des optischen Übergewichts kein Tor mehr.

Hohenau II, das mit dem letzten Aufgebot anreiste und wahrscheinlich einen doppelt so hohen Altersdurchschnitt hatte als der unsere, war mit dem Unentschieden zufrieden und verteidigte den 12. Platz. Zu wenig für Pfoser, Gsödl und Co., denn man rangiert nach diesem Spieltag weiterhin als Tabellenschlusslicht. 

Tore:

0:1 Schmid Andreas (3. Min./FE)
1:1 Wasmeier Thomas (47. Min.)

Aufstellung:

Hartl Philipp - Bumann Christian, Gsödl Markus, Pfoser Martin - Klessinger Simon, Oriola Yusuf, Käser Florian, Wagner Jan - Wasmeier Thomas, Feichtmeier Nico, Bumberger Andreas
Ersatz: Frasch Dimitrij, Stecher Alexander, Behringer Johannes, Weber Anton

   

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